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Rasseinformationen
zum Chihuahua

Der Chihuahua gehört zu den Minihunden und hat seine Heimat in Mexiko. Chihuahua gehören zur FCI Gruppen 9 der Gesellschafts- und Begleithunde ohne Arbeitsprüfung. Wenn wir nicht die Größe außen vor lassen, ist der Chihuahua ein wirklich großer Hund mit dem unbändigen Herzen eines Löwen.

Hier finden SIe ausführliche Informationen zur Chihuahua Hunderasse. Wir wünschen Ihnen viel Freude auf unseren Webseiten.

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Chihuahua Steckbrief

Name Chihuahua
Größe (Widerristhöhe) 15-24 cm
Gewicht 1,5-3,2
Alter 10 bis 19 Jahre
Fellfarben mehrfarbig, weiß, creme, braun, schwarz
Herkunftsland Mexiko
FCI Nummer 218
FCI Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde
FCI Sektion 6: Chihuahueño
Aufgaben Begleithund und Familienhund; kein großer Jagdtrieb vorhanden
Eignung Für Familien mit kleinen Kindern ist der Chihuahua nicht geeignet. Der Chihuahua darf nicht nur als Schoßhund gesehen werden da er sonst gern zum Kläffer wird.
Rasse Krankheiten Augenprobleme (wie trockene Hornhaut und Star), Blasenentzündung, Patellaluxation, Hydrocephalus und Hypoglykämie (Unterzuckerung)

Das Wichtigste zur Chihuahua Hunderasse

Die Chihuahua Hunderasse hat seine Heimat in Mexiko und gehört zur FCI Gruppe 9 der Gesellschafts- und Begleithunde ohne Arbeitsprüfung. Bis zum heutigen Tage ist der Chihuahua die kleinste Hunderasse der Welt, er ist aber ein wirklich großer Hund mit dem unbändigen Herzen eines Löwen.

Bis heute gibt es diverse Theorien, die sich mit der Abstammung dieser Rasse auseinandersetzen. 1850 entdeckte die westliche Kultur diese kleinen Hunde für sich.

Die Hunde sind durch einen Apfel- oder Rehkopf gekennzeichnet, der mit einem ausgeprägten Stopp versehen ist. Der Fang bzw. das Maul verläuft leicht zugespitzt und ist kurz. Ein typisches Erkennungszeichen der Chihuahuas sind ihre stehenden Ohren, die in einem Winkel von 45 Grad zum Kopf verlaufen.

Auch wenn die Hunde nicht besonders groß sind, haben sie einen doch recht kompakten Körper im Verhältnis zur Körperlänge. Sie stehen aufrecht auf feinen, aber gut bemuskelten Beinen. Die mittellange Rute ist verläuft über den Rücken hinweg gebogen.

Ausgehend vom Rassestandard sind unterschiedliche Farbtypen beim Chihuahua erlaubt. Dazu gehören Weiß bis hin zu Creme und dreifarbig, was als tricolour bezeichnet wird oder reines Schwarz sowie weißlich. Nicht ganz unproblematisch sind Sonderlackierung wie Blau oder Merle, die zwar sehr beliebt bei den Welpeninteressenten sind und oftmals mit einem beträchtlichen Preis versehen sind, aber zu krankheitsbedingten Problemen führen können.

Schließlich gehen diese Farben aus einer Abschwächung der Pigmente hervor und sind als genetischer Defekt anzusehen. Ohnehin rate ich davon ab, sich für eine Rasse zu entscheiden, weil man diese gerade schick findet. Ein Chihuahua ist eine Entscheidung fürs Leben und kein Accessoire.

  • Der langhaarige Chihuahua: Diese kleinen Hunde haben ein besonders weiches langes Haar und befranzte Ohren. Ihr Halskragen ist sehr deutlich ausgeprägt und auch die Rute ist reichlich behaart. Das Fell kann entweder glatt und lang sein oder gewellt.

  • Der kurzhaarige Chihuahua: Dieser kleine Hund hat weiches und dichtes Haar, das mit einem gesunden Glanz ausgestattet ist. Es liegt geschmeidig am Körper an.

Zu den gängigen Zuchtproblemen gehören überproportional große Augen und eine extrem kurze Schnauze. Das kann zu späteren Problemen mit der Atmung führen sowie zu Zahnproblemen und überempfindlichen Augen. Ebenso häufig kann in diesem Zusammenhang die Patellaluxation auftreten. Das Idealgewicht der Hunde liegt zwischen 1,5 und 3 kg, wobei es mittlerweile auch sehr kleine Rassevertreter gibt, die kaum ein Kilo auf die Waage bringen.

Ausgeschlossen von der Zucht werden Chihuahuas, die im Gewicht über 3 kg reichen. Mittlerweile hat sich in der Rassezucht einiges bewegt, sodass die Vereine kräftigere Rassevertreter zulassen.

Im Endeffekt ist es im Interesse der Gesundheit dieser kleinen Hunde, keine Extremnisse zu züchten, die nur gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Ich empfinde ebenfalls das Zuchtziel viel zu kleiner Hunde als wiedersinnig und nicht erstrebenswert.

Der Chihuahua gehört zu den Ur-Hunderassen aus Mexiko, die schon die Azteken zu schätzen wussten. Archäologen haben auf alten Vasen und an den Wänden Malereien mit den Abbilden der kleinen Hunde entdeckt, die älter als 2.000 Jahre waren.

Damals trugen die Hunde den Namen Techichi. Bis heute ist nicht geklärt, wie daraus eines Tages der Chihuahua geworden ist. Eines weiß man heute aber gewiss: Ende des 19. Jahrhunderts haben Reisende diese Hunde in der Provinz Chihuahua entdeckt und sie mit nach Amerika genommen.

So stammt der Name eigentlich von der mexikanischen Provinz, in der man die Hunde gefunden hatte. In Amerika nannten die Reisende die Hunde zuerst Texashund.